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Outdoor Yoga: Warum uns Yoga in der Natur so guttut

Gestern hatten wir unsere erste Outdoor-Yoga-Stunde in meinem laufenden Dienstagskurs. Und es war wunderbar.

Ich möchte dir in diesem Beitrag erzählen, warum ich glaube, dass Outdoor Yoga in der Natur uns so guttut.


Outdoor Yoga

Outdoor Yoga mit allen Sinnen

Bei mir ist es Tradition, die allererste Stunde ganz den Sinnen zu widmen. Gestern war das der Startschuss. Und es hat mich wieder fasziniert.

Sehen, hören, riechen, fühlen. Das geht draußen am besten.


Draußen leichter im Hier und Jetzt ankommen

Die Sinne haben draußen mehr zu tun. Das holt dich ins Jetzt. Geräusche, Gerüche, der Wind auf der Haut, der Boden unter den Füßen. Das alles stimuliert das Gehirn.

Kein Naturklang aus der Box. Das echte Ding. So wird das Präsentsein leichter, ohne dass du dich dazu zwingen musst.


Grün sehen: Entspannung für dein Nervensystem

Mir hat vor vielen Jahren ein chinesischer Arzt gesagt, wie wichtig es ist, in der Natur zu sein und die Farbe Grün zu sehen. Es diene unserer Gesundheit. Recht hatte er.

Das Auge muss bei Grün am wenigsten arbeiten. Grün liegt mit etwa 495 bis 570 Nanometern in der Mitte des sichtbaren Lichtspektrums. Die Netzhaut hat mehr Rezeptoren für grünes Licht als für jede andere Farbe. Weniger Anstrengung beim Sehen heißt: Das Nervensystem kann eher loslassen. (Hab ich für uns alle nachgeschaut :))


Outdoor Yoga direkt auf der Erde

Wie oft hören meine Yogis mich sagen: Die Erde trägt dich. Und dann liegen doch mehrere Zentimeter Zement zwischen ihnen und der "echten" Erde.

Draußen fühlen wir die Wiese. Das ist wunderbar.

Und weißt du was? Unebener Boden macht den Körper wacher. Auf der Wiese statt auf der Matte arbeiten kleine Muskeln in Füßen, Hüften und Wirbelsäule mehr mit. Stehende Haltungen auf Gras schulen diese Stützmuskulatur. Sie verbessern die Körperwahrnehmung und die Sicherheit in den Posen.


Sich mit der Natur verbinden

Ich merke das oft bei mir selbst: Ich will die Natur besuchen. Wie einen Termin.

Outdoor Yoga erinnert mich daran, dass die Natur kein Besucher-Ort ist. Wir sind Teil davon. Alle.

Die gleiche Erde, auf der du gehst, nährt die Bäume, die Blumen und das Gras um dich herum. Die Luft, die du einatmest, ist dieselbe Luft, die durch die Blätter streicht. Der Wind berührt nicht nur die Zweige über dir. Er berührt auch deine Haut.


Klare Draußen-Yoga-Liebe

Ich liebe es, Yoga draußen zu praktizieren. Für mich sind das besondere Momente. Trotz Mücken und Fluglärm im Rhein-Main-Gebiet.

Willst du Yoga mit mir machen? Dann schau dich gerne auf meiner Yoga Seite um.


Ich beim Outdoor Yoga

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